Kleine Pfeifenkunde

Pfeifenfreunde sind bei uns herzlich willkommen

Kleine Pfeifenkunde für den Ein- und Aufsteiger!

Wir freuen uns, Sie im Club dieser Genießer begrüßen zu dürfen und möchten Ihnen mit diesen kleinen Anregungen den Einstieg in die Welt des genussvollen Rauchens erleichtern.

Die Geschichte der Pfeife

Der älteste bekannte Fund einer Pfeife, die definitiv zum Tabakrauchen genutzt wurde, stammt von der Insel Marajo an der Amazonas-Mündung. Sie wurde auf die Zeit des 15ten Jahrhunderts vor Christus datiert. Pfeifenähnliche Gegenstände waren zu jener Zeit auch im Nahen Osten bekannt, wo mit ihnen wahrscheinlich Hanf oder Opium konsumiert wurde. Meistens wurden die damaligen Pfeifen aus Holz, Horn, Catlinitstein oder Keramik hergestellt. Tabakspfeifen werden heutzutage aus vielen verschiedenen Materialien gefertigt. Die am häufigsten benutzten sind Bruyere-Holz, Sepiolith (Meerschaum), Ton oder andere Hölzer wie Kirschbaum und Olivenbaum.

Das Stopfen

Pfeife stopfen ist nicht nur eine Frage der Erfahrung, auch der Tabakschnitt spielt eine Rolle. Eine mittlere Schnittbreite ist perfekt für den Start. Unten locker, oben fester, so kommt der Tabak in den Pfeifenkopf. Zwischendurch mal den Zugwiderstand kontrollieren, ein leichter Widerstand ist gewollt. Bei zu viel Widerstand den Tabak mit dem Dorn Ihres Pfeifenbestecks etwas lockern.

Das Anzünden

Zum Anzünden eignet sich ein längeres Zündholz oder ein Gasfeuerzeug. Beim Zündholz wartet man bis der Schwefel abgebrannt ist um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen. Es gibt spezielle Pfeifenfeuerzeuge mit seitlich austretender Flamme, die bestens geeignet sind. Egal womit, die Flamme wird langsam kreisend über dem Tabak bewegt, wobei man ruhig und sinnig am Mundstück zieht. Bei einer gleichmäßigen Glut ist das Anzünden abgeschlossen. Der frische Tabak quilt anfangs einmal kurz auf, dann sollte man den Tabak etwas nachstopfen und eventuell neu entzünden. Nicht nur in der Anfangszeit kommt es vor, dass die Pfeife ausgeht. Bitte keinen falschen Ehrgeiz, lieber einmal mehr anfeuern als eine zu heiße Pfeife. Es wird nachgestopft und man entzündet sie dann von neuem.

Das Rauchen

Versuchen Sie Ruhe zu bekommen. Hektik verträgt die Pfeife nicht und die hohe Hitze führt zu einen bissigen Geschmack, was dann auch zum Durchbrennen der Pfeife führen kann. Die Pfeife sollte in der Regel zu Ende geraucht werden. Zum einen raucht man sie dadurch wieder trocken, denn das Holz der Pfeife wird beim Rauchen feucht. Ein abbrennen der letzten Tabakkrümel führt aber eher zu Schäden im Pfeifenkopf, also gefühlvoll! Beim Rauchen stopfen wir ab und zu etwas nach, das merkt man schnell, wann es angebracht ist. Die Asche wird nicht entfernt, sie dient zur Temperaturregulierung und nimmt auch wieder Feuchtigkeit auf. Wurde die Pfeife zu Ende geraucht, wird sie nach kurzem Abkühlen gereinigt und darf dann rund 24 Stunden ab lüften. Somit ein Grund für mehrere Pfeifen, um geschmackvoll über den Tag zu kommen.

Der Pfeifenstopfer

Hier gibt es die unterschiedlichsten “Werkzeuge”, angefangen vom einfachen Stopfer aus Metall bis hin zu Multifunktionsstopfern in edlen Materialien. Da entscheidet nur der persönliche Geschmack und Geldbeutel.

Die Pfeifentasche

Kein Muss für den Start, jedoch auf Dauer recht praktisch. Wir haben ein vielfältiges Angebot, von kleinen Taschen für 2 Pfeifen bis hin zu Taschen für 6 Pfeifen. Sie bieten auch Platz für diverses Zubehör. Auch hier entscheidet der Geschmack und natürlich auch der Bedarf.

Das Pfeifenfeuerzeug

Von einfachen Feuerzeugen, bis hin zu edlen Feuerzeugen in Silber, können Sie bei uns alles erwerben.

Zudem bekommen Sie bei uns:

  • Pfeifenreiniger
  • Pflegemittel
  • verschiedene Filtersysteme

und dabei natürlich unsere persönliche Unterstützung und Beratung zum Thema Pfeife.